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Friedl Brehm – nicht vergessen!

Zur Erinnerung an den sechsundzwanzigsten Todestag des aufmüpfigen Querschädels Friedl Brehm lesen und musizieren seine "Jungen Wilden": Helmut Eckl, die Mehlprimeln, Wolfgang Oppler, Hardy Scharf, Alfons Schweiggert, Bernhard Setzwein, Albert Sigl, Josef Wittmann, und der Zither-Manä.

Sonntag, 01. November 2009, 20.00 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr

Theaterzelt ‚Das Schloss‘, München, Schwere-Reiter-Straße 15
Parkplätze direkt beim Schloss,
Tram Linie 20, 21, 12 oder Bus Linie 53 Haltestelle Leonrodplatz/Infanteriestraße
Kartenvorbestellung: Tel. 0 89/14 34 08-0; Online: www.dasschloss.com

Über Friedl Brehm schrieb dereinst Hermann Unterstöger in der Süddeutschen Zeitung: "Brehm ist eine der wohl bizarrsten Figuren unter den Verlegern des Münchener Raumes. Er betreibt seinen Laden eigensinnig und tolerant, besessen vom Optimismus und Großmut, ein verlegerischer Frechdachs, dessen Überleben auf dem erbarmungslosen Büchermarkt seinen Freunden zu ständiger Verwunderung gereicht."

Und Bernhard Setzwein beschrieb den Friedl Brehm so: "Alles an Friedl Brehm war darauf angelegt, Widerspruch zu erwecken - ein Zug, der gewiss auch etwas trotzig Infantiles hat; dass Friedl Brehm jemals "erwachsen" geschweige denn altersweise gewesen wäre, lässt sich schwerlich behaupten. Er trotzte noch den unabänderlichsten Naturgesetzen."

Und Felix Mitterer meinte im Nachruf auf den Friedl Brehm: "Er wollte der ewig Rebellierende bleiben, ein "Mundartrocker, der schulterlange, weiße Haare trägt, auf der Brust ein Friedenszeichen, dazu Bluejeans und Holzpantoffel."

1957 gründete Friedl Brehm den "Friedl Brehm Verlag". Friedl Brehm setzte sich vor allem für bairisch-österreichische Mundartdichtung ein. Er war ein unkonventioneller Verleger, der sein gesamtes Einkommen aus seinem Beruf als Redakteur der Süddeutschen Zeitung in seinen Verlag steckte.

Und in diesem Verlag veröffentlichte er u.a. auch Texte von Gerhart Polt, Hans-Christian Müller, Carl-Ludwig Reichert, Michael Fruth und Herbert Kapfer.

 


 

Wir begrüßen Sie sehr herzlich auf unserer Homepage und freuen uns über Ihr Interesse an unserem Verlag. Auf diesen Seiten lernen Sie unser Verlagsprogramm kennen, können aber auch ein Stück ungewöhnlicher verlegerische Geschichte erleben, die der Namensgeber unseres Verlags in den 50er, 60er und 70er Jahren prägte. Friedl Brehm lebte bis zu seinem Tode 1982 in Feldafing am Starnberger See und galt als Original in seiner Branche; er leistete für die damalige literarische Kultur einen erheblichen Beitrag nicht nur für die bayerische Mundart. Über seine Denkweise und seine Arbeit berichtet der Autor Bernhard Setzwein in dem Kapitel "Über Friedl Brehm".

Über die Jahre konnten wir eine Menge Material über Friedl Brehm sammeln, vor allem in Form von Zeitungsartikeln. Immer wieder treffen wir auf Menschen, die ihn kannten, als Reporter bei der Süddeutschen, als Verleger, als Freund und Mäzen für junge Autoren. Falls Sie, lieber Leser dieser Zeilen, auch mit ihm bekannt waren und etwas über ihn erzählen können, freuen wir uns sehr, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.

In unserem Verlagsprogramm seit dem Jahr 2002 wollen wir vor allem die Region des bayerischen Fünfseenlandes würdigen. Wir verlegen Werke, die Land und Leute hier zum Thema haben, oder Autoren, die hier leben oder einen besonderen Bezug zu unserer Gegend haben. Freuen Sie sich mit uns an diesen Büchern, die auf vielfältige Weise den Charakter einer wundervollen Landschaft und seiner Bewohner darstellen.


Herzlich, Ihr

Friedl Brehm Verlag Feldafing

Sigrid Friedl-Lausenmeyer

 

Benutzen Sie für Bestellungen bitte unser Bestell-Formular oder schicken Sie einfach eine email an

 

  post@friedl-brehm-verlag.de

 

  Friedl-Brehm-Verlag in der Arabella-Versandbuchhandlung GmbH, Koempelstr. 29, D-82340 Feldafing

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